Wähle das richtige Gewicht

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Wähle das richtige Gewicht, damit dein Spinner genau dort fischt, wo du ihn haben willst

Wenn man zu Hause am Arbeitstisch sitzt und seinen nächsten Spinner plant, verliert man sich leicht im Fokus auf das Blatt und die tollen Farben des Gummikörpers. Aber für mich ist das innenliegende Gewicht – die eigentliche Belastung – mindestens genauso wichtig. Hier entscheidest du nämlich, ob dein Spinner die Strömung nur „überlebt“ oder ob er tatsächlich effektiv unten in den Rinnen und Gumpen fischt, in denen Lachs und Meerforelle stehen.

Ich habe mich entschieden, Gewichte aus Messing zu führen. Da die Verwendung von Blei für Angelgerät heute zum Schutz der Natur verboten ist, ist Messing das Material, das für diesen Zweck am besten funktioniert. Es hat eine gute Dichte, die Gewicht liefert, ohne unter dem Silikonkörper zu sehr aufzutragen. Das bedeutet, dass du einen Spinner bauen kannst, der schlank genug ist, um das Wasser zu schneiden, aber schwer genug, um am Grund zu bleiben, wenn die Strömung zunimmt.

Wenn das Gewicht dir in den tiefen Löchern helfen soll
Das Schwierigste bei der Wahl des Gewichts ist, dass man nicht nur auf die Breite der Au schauen kann. Selbst wenn du in einer kleineren Au fischst, kann es durchaus tiefe Rinnen oder Löcher unter überhängenden Bäumen geben, an denen sich Lachs und Meerforelle am Boden drücken. Hier bringt ein leichter Spinner nichts, der nur über ihren Köpfen tanzt. In diesen Situationen braucht man ein schwereres Gewicht oder die Kombination mit einem Tear-Drop-Gewicht, um unten in der Tiefe „anzuklopfen“. Es ist daher immer eine gute Idee, verschiedene Gewichte in der Tackle-Box zu haben, damit man den Gang wechseln kann, wenn man ein Loch findet, das vielversprechend aussieht.

Wir haben Gewichte für den Spinnerbau von 3,5 Gramm für die kleinen Spinner bis hin zu 33 Gramm. Kombiniert man diese mit unseren einzigartigen Tear-Drop-Gewichten von 2,3 bis 3,9 Gramm, kannst du aus unserem Sortiment Spinner von über 40 Gramm bauen. Es gibt normale Messinggewichte, die du in den Gummikörper-Spinner setzt, und wir haben lackierte Gewichte, die richtig stark für klassische Spinner aussehen.

Schau dir auch unsere große Auswahl an Bullet-Gewichten an, bei denen man den Silikongummi abschneidet und mit Kleber am Gewicht befestigt. Wirklich gute Gewichte, wenn du sofort den Grund erreichen willst, da sie mit einem großen Kopf vorne geformt sind.

Spüre, ob dein Spinner richtig fischt
Eines der wichtigsten Dinge ist es, das richtige Gefühl in der Rute zu bekommen, wenn der Spinner arbeitet. Wenn du merkst, dass das Blatt sehr hart rotiert und der Spinner ständig an die Oberfläche will, dann ist er zu leicht für die Strömung. Wenn du umgekehrt ständig die kleinen Stöße vom Grund spürst, dann ist er zu schwer und du riskierst hängenzubleiben. Es geht darum, das Gewicht zu finden, das deinen Spinner genau über den Steinen arbeiten lässt. Wenn du selbst baust, hast du eben die Möglichkeit, diese Balance ganz präzise zu treffen, damit der Spinner stabil durch das Wasser läuft und am effektivsten fischt.

Es gibt viele billige Alternativen da draußen, aber ich habe Gewichte gewählt, bei denen die Qualität stimmt. Das stellt sicher, dass die Bohrung in der Mitte korrekt sitzt, sodass dein Draht gerade hindurchläuft. Das klingt vielleicht wie ein kleines Detail, aber man lernt schnell, Komponenten zu schätzen, die einfach zusammenpassen, wenn man seine eigenen Spinner montiert. Die gesamte Auswahl an Gewichten und Belastungen findest du hier.



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