Baue deinen ersten Flying-C-Spinner – Schwarz-Orange mit Kupferblatt
Baue einen schwarz-orangen Flying-C-Spinner
Hier bauen wir einen Flying-C-Spinner mit etwa 20 Gramm zum Angeln stromaufwärts. Wir verwenden einen schwarz-orangen Silikonkörper und ein gehämmertes Kupferblatt in Größe 5. Halte dich an die Reihenfolge unten und prüfe zum Schluss, ob sich Blatt und Bügel frei bewegen.
Das brauchst du
- Einen schwarz-orangen Silikonkörper für Lachsspinner.
- Ein Messinggewicht mit 12,5 Gramm, das zum Körper passt.
- Einen vorgebogenen Spinnerdraht.
- Einen KarlK Snapclip.
- Eine 6-mm-Kunststoffperle oder einen Luretopper aus Metall.
- Zwei kleine Metallperlen mit etwa 3 mm Durchmesser.
- Einen Bügel, auch Clevis genannt, passend zum Blatt.
- Ein gehämmertes französisches Kupferblatt in Größe 5.
- Einen VMC 7554 2X Drilling in Größe 10.
- Etwas Silikonöl für die Montage.
Für die obere Öse brauchst du eine geeignete Zange oder einen Wireformer, also ein Werkzeug zum Biegen des Spinnerdrahts. Halte außerdem einen Seitenschneider bereit, um überstehenden Draht abzuschneiden.
Warum ein Gewicht mit 12,5 Gramm?
Das Gewicht ist nur ein Teil des Gesamtgewichts. Körper, Blatt, Haken, Spinnerdraht und weitere Bauteile kommen hinzu. Mit diesem Aufbau zielen wir auf etwa 20 Gramm ab. Wiege den fertigen Spinner, wenn du das genaue Gewicht wissen möchtest.
1. Setze das Gewicht in den Silikonkörper
Gib etwas Silikonöl in den Körper. Schiebe anschließend das Gewicht schrittweise an seinen Platz.
Das Gewicht hat ein vorderes und ein hinteres Ende. Schau dir die Form an, bevor du es einschiebst. Das vordere Ende zeigt zum Spinnerblatt, das hintere zum Schwanz und zum Haken. Verwende nur wenig Öl und drücke das Gewicht nicht mit großer Kraft hinein.
2. Führe den Spinnerdraht durch und montiere den Snapclip
Ziehe den vorgebogenen Spinnerdraht durch das Gewicht. Bevor er ganz durchgezogen ist, setzt du den Snapclip am vorgebogenen Ende ein.
Schiebe anschließend das letzte Drahtstück durch das Gewicht. Der Snapclip sitzt hinten am Spinner, wo später der Drilling montiert wird.
Montiere den Haken erst, wenn der übrige Spinner fertig ist. So musst du nicht neben offenen Hakenspitzen arbeiten.
3. Setze die Perle oder den Luretopper auf
Jetzt arbeiten wir vorne am Spinner. Schiebe eine 6-mm-Kunststoffperle oder einen Luretopper aus Metall auf den Spinnerdraht.
Setze danach eine kleine Metallperle mit etwa 3 mm Durchmesser auf. Sie schafft Abstand zwischen der Kunststoffperle beziehungsweise dem Luretopper und dem anschließend montierten Bügel.
4. Montiere das Kupferblatt am Bügel
Setze das gehämmerte Kupferblatt auf den Bügel. Das Blatt hat eine Vorder- und eine Rückseite. Schau dir deshalb vor der Montage beide Seiten an.
Schiebe den Bügel mit dem Blatt auf den Spinnerdraht. Setze anschließend die zweite kleine Metallperle oberhalb des Bügels auf. Jetzt sind alle Bauteile an ihrem Platz.
Die Reihenfolge vor dem Körper
- 6-mm-Kunststoffperle oder Luretopper aus Metall.
- Kleine Metallperle mit etwa 3 mm Durchmesser.
- Bügel mit Spinnerblatt.
- Eine weitere kleine Metallperle.
- Die obere Öse, die du zum Schluss formst.
5. Forme die obere Öse
Schließe den Spinnerdraht oben am Spinner mit einer Öse ab. Du kannst sie mit einer Zange oder einem Wireformer herstellen, der dir hilft, eine gleichmäßige Öse zu formen.
Hast du noch keine Drahtöse hergestellt, schau dir eine Videoanleitung für das Werkzeug an, das du verwendest. Das Biegen und Sichern ist leichter zu verstehen, wenn du die Handgriffe siehst.
Lass etwa 1–2 mm Spiel
Nach dem Fertigstellen der Öse soll die gesamte Anordnung etwa 1–2 mm Spiel haben. Die Teile dürfen nicht zusammengepresst sein. Der kleine Abstand gibt Bügel und Blatt Platz, um sich frei zu drehen.
6. Befestige den Drilling im Snapclip
Montiere den Drilling im Snapclip hinten am Spinner. Prüfe, ob der Clip richtig geschlossen und die obere Öse sicher verriegelt ist.
Damit ist der Spinner fertig: schwarz-oranger Körper, gehämmertes Kupferblatt in Größe 5 und ein Gesamtgewicht von etwa 20 Gramm.
Prüfe ihn vor dem Angeln
- Der Körper sitzt eng und sauber auf dem Gewicht.
- Der Bügel bewegt sich frei auf dem Spinnerdraht.
- Das Blatt hat genügend Platz, ohne den Körper zu berühren.
- Es bleiben etwa 1–2 mm Spiel, damit die Teile nicht zusammengepresst werden.
- Die obere Öse ist gesichert und der Snapclip richtig geschlossen.
- Teste den Spinner im Wasser und prüfe, ob das Blatt anläuft und stabil rotiert.
Nach dem ersten Spinner kannst du nach derselben Vorgehensweise weitere Farbkombinationen bauen. Wenn du Gewicht, Blatt oder Körpergröße wechselst, müssen die Teile weiterhin zusammenpassen.