Gewichte zum Spinnerbau – so wählst du Bauform und Gewicht

Beginne mit dem Gewicht des fertigen Spinners

Möchtest du einen Spinner mit 20 Gramm bauen, brauchst du kein 20-Gramm-Gewicht. Blatt, Haken, Spinnerdraht, Bügel, Perlen und gegebenenfalls der Silikonkörper wiegen ebenfalls etwas. Beginne deshalb mit dem gewünschten Gesamtgewicht und rechne zurück.

Erst die Konstruktion – dann das Gewicht

Bei einem Lachsspinner mit Silikonkörper muss das Gewicht in den Körper passen. Für einen Minispinner wählst du aus den Gewichten für die Mini-Körper. Baust du einen traditionellen Spinner nach Mepps-Art ohne Silikonkörper, wird das Gewicht zu einem sichtbaren Teil des Spinners.

Zwei Gewichte mit derselben Grammzahl eignen sich deshalb nicht unbedingt für dieselbe Konstruktion. Wähle zuerst die passende Bauform und danach die benötigte Grammzahl.

Lachsspinner: etwa 6–8 Gramm abziehen

Wenn ich das Gewicht für einen herkömmlichen Lachsspinner auswähle, ziehe ich vom gewünschten Gesamtgewicht etwa 6–8 Gramm ab. Das ergibt einen praktischen Ausgangspunkt für das Körpergewicht.

Beispiel: ein Lachsspinner mit rund 20 Gramm

20 Gramm minus 6–8 Gramm ergeben ein Körpergewicht von etwa 12–14 Gramm. Ein 12,5-Gramm-Gewicht ist daher ein sinnvoller Ausgangspunkt. Das endgültige Gesamtgewicht hängt von den übrigen Bauteilen ab.

Die Gewichte in der Kategorie für Lachsspinner passen in die KarlK-Silikonkörper für Lachs. Du musst dich deshalb nicht allein nach der Form richten: Innerhalb dieser Kategorie kannst du von der Grammzahl ausgehen.

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Minispinner: die übrigen Teile wiegen weniger

Bei einem Minispinner solltest du nicht automatisch 6–8 Gramm abziehen. Blatt, Haken, Spinnerdraht, Bügel, Perlen und Mini-Silikonkörper bringen hier normalerweise etwa 2–5 Gramm zusätzlich zum Körpergewicht auf die Waage.

Mit einem 3-Gramm-Gewicht entsteht daher normalerweise ein fertiger Minispinner von etwa 5–8 Gramm. Ein 7-Gramm-Gewicht ergibt normalerweise etwa 9–12 Gramm.

Die Gewichte in der Mini-Kategorie passen in die KarlK-Mini-Silikonkörper. Wähle die Grammzahl nach dem gewünschten Gesamtgewicht deines Spinners.

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Traditionelle Spinner ohne Silikonkörper

Bei einem traditionellen Spinner nach Mepps-Art ist das Gewicht nicht im Silikon verborgen. Es dient gleichzeitig als Beschwerung und als sichtbarer Spinnerkörper. Deshalb spielen hier auch Form, Größe und Oberfläche eine Rolle.

Das Gesamtgewicht hängt von den Teilen ab, die du um das Gewicht herum montierst. Übernimm deshalb nicht automatisch die Berechnung für Lachsspinner mit Silikonkörper.

Fädle die Teile zunächst lose auf den Spinnerdraht, bevor du den Spinner fertigstellst. So kannst du beurteilen, ob das Gewicht zu Blatt, Perlen und der übrigen Konstruktion passt.

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Zwei Prüfungen am Arbeitstisch

Der Spinnerdraht muss frei durch das Gewicht laufen. Prüfe die Bohrung vor dem Zusammenbau auf Grate.

Soll das Gewicht in einen Silikonkörper, erleichtert etwas Silikonöl die Montage. Vermeide es, das Gewicht trocken und mit viel Kraft hineinzudrücken.

Wiege den fertigen Spinner

Die Berechnungen helfen bei der Auswahl des Gewichts. Möchtest du das genaue Gesamtgewicht kennen, wiege den Spinner mit allen montierten Teilen. Notiere dir die Kombination, damit du dasselbe Modell erneut bauen kannst.