Durchlauf-Kondomspinner

Beim KarlK Durchlauf-Kondomspinner läuft das Fluorocarbonvorfach durch den Spinner und wird direkt an den Drilling gebunden. Sobald der Fisch gehakt ist, kann der Spinner auf dem Vorfach vom Haken weggleiten. Dadurch kann der Fisch das Gewicht des Spinners weniger als Hebel gegen den Haken nutzen. Die direkte Verbindung zum Haken kann dazu beitragen, Fischverluste im Drill zu reduzieren. Drilling, Wirbel und Schnurstopper werden mitgeliefert, sodass der Spinner für die Montage vorbereitet ist.

KarlK Durchlauf-Kondomspinner – direkter Kontakt zum Haken

Bei einem gewöhnlichen Spinner ist der Drilling direkt am Spinner befestigt. Das Gewicht des Spinners folgt deshalb während des Drills jeder Bewegung des Fisches und kann wie ein Hebel auf den Hakensitz wirken.

Beim KarlK Durchlauf-Kondomspinner wird das Fluorocarbonvorfach durch den gesamten Spinner geführt und direkt an den Drilling gebunden. Wenn ein Lachs rollt, springt oder unvermittelt die Richtung wechselt, kann der Spinner auf dem Vorfach nach oben und vom Haken weggleiten.

Die Schnur bleibt direkt mit dem Haken verbunden, während das Gewicht des Spinners nicht fest am Haken hängt und deshalb nicht auf die gleiche Weise auf den Hakensitz einwirkt. Diese Konstruktion verringert die Hebelwirkung und kann verhindern, dass sich der Haken während des Drills löst.

Durchdachte Innenkonstruktion

Der Durchlauf-Kondomspinner ist um ein Stahlrohr herum aufgebaut. Im Stahlrohr sitzt ein Kunststoff-Innenrohr, durch das das Fluorocarbonvorfach geführt wird.

Das Kunststoffrohr schützt das Vorfach vor dem direkten Kontakt mit dem Metall und sorgt für einen glatten Durchlauf durch den Spinner. An beiden Enden bildet es zugleich kleine Kragen, die die Bauteile des Spinners an ihrem Platz halten.

Die Länge des Rohres wird an das Gewicht im Silikonkörper angepasst. Metallperlen dienen als Abstandshalter, damit Spinnerblatt, Bügel und die übrigen Bauteile richtig sitzen und sich frei bewegen können.

Diese Details sind am fertigen Spinner kaum sichtbar. Sie sind jedoch entscheidend dafür, dass das Durchlaufsystem zuverlässig funktioniert.

Für die Montage vorbereitet

Drilling, Wirbel und Schnurstopper gehören zum Lieferumfang.

Das Fluorocarbonvorfach wird durch den Schnurstopper und das Kunststoff-Innenrohr des Spinners geführt. Anschließend wird der Drilling am Ende des Vorfachs angebunden. Das andere Ende des Vorfachs wird über den Wirbel mit der Hauptschnur verbunden.

Der Schnurstopper sitzt oberhalb des Spinners und begrenzt, wie weit dieser beim Wurf auf dem Vorfach nach oben gleiten kann. So bleiben Spinner und Haken während des Wurfs zusammen, ohne dass die Durchlauffunktion blockiert wird, wenn der Fisch gehakt ist.

Von Hand bei KarlK gebaut

KarlK Durchlauf-Kondomspinner werden mit demselben formstabilen Silikonkörper und derselben Sorgfalt gebaut wie unsere übrigen Kondomspinner. Die gesamte Konstruktion ist jedoch speziell für das Durchlaufprinzip entwickelt.

Es handelt sich nicht einfach um einen gewöhnlichen Kondomspinner mit einem Loch im Körper. Stahlrohr, schützendes Innenrohr, Kragen, Abstandperlen und die freie Hakenmontage bilden ein aufeinander abgestimmtes System.

KarlK-Tipp – schneller Spinnerwechsel am Fluss

Wenn Sie den Drilling mit einem Rapala-Knoten anbinden, können Sie den Haken beim Wechsel des Spinners am Fluorocarbonvorfach lassen.

Schneiden Sie das Vorfach am Wirbel durch, nehmen Sie den bisherigen Spinner ab, führen Sie den neuen Spinner auf das Vorfach und binden Sie dieses wieder am Wirbel fest. So müssen Sie nicht bei jedem Spinnerwechsel einen neuen Rapala-Knoten am Drilling binden. Der Haken bleibt mit der freien Beweglichkeit montiert, die der Knoten ermöglicht.

Bereiten Sie zu Hause am besten einige zusätzliche Fluorocarbonvorfächer mit Drillingen vor. Dann können Sie am Fluss schnell das komplette Vorfach wechseln oder einen anderen Spinner montieren und ohne lange Unterbrechung weiterfischen.

Kontrollieren Sie das Fluorocarbon und sämtliche Knoten nach jedem Kontakt mit Steinen oder anderen Hindernissen. Das Kunststoff-Innenrohr schützt das Vorfach innerhalb des Spinners. Der frei liegende Teil kann beim Angeln trotzdem beschädigt werden.